Schule für Hörgeschädigte
In der Schule für Hörgeschädigte befinden sich zumeist Kinder und Jugendliche mit einer peripheren Hörstörung, die mit einem Cochlear Implantat (CI) oder Hörgeräten versorgt sind. Außerdem können Schülerinnen und Schüler mit einer erheblichen zentral-auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (AVWS) aufgenommen werden. Durch Hörhilfen (Hörgeräte, CI) kann die Lautsprache besser wahrgenommen werden. Somit kann über die auditive Rückkopplung ebenso das eigene Sprechen - wenn auch mitunter nur eingeschränkt - kontrolliert werden.

Der Einsatz von Hör-Sprechanlagen (Funk-Frequenz-Anlagen) im Unterricht unterstützt zusätzlich die Sprachwahrnehmung und sichert die Kommunikation. Die inneren und äußeren Bedingungen einer hörgeschädigten Klasse ermöglichen auch Schülern mit AVWS eine bessere Sprachwahrnehmung und Sprachverarbeitung. Ziel der Pädagogik der Hörgeschädigten ist das Finden der eigenen Identität und die soziale Integration durch aktives Tätigsein. Der Erwerb einer kommunikativen Kompetenz ist ein zentrales Anliegen aller pädagogischen Bemühungen.