Geschichte

1971

Eine bescheidene Entlastung tritt mit dem Umzug der Hauptschulabteilung für Schwerhörige und Sprachbehinderte in das ehemalige Rathaus und Schulhaus Daxlanden ein. Sigmar Heil wird zum ersten Sonderschulkonrektor der Schule ernannt.

Die Daxlander Sonderschule für Schwerhörige und Sprachbehinderte wird als Ganztagesschule konzipiert, in der die Kinder aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe von 8.15 Uhr bis 15.45 Uhr unterrichtet werden. Dieses als Schulversuch begonnene Unternehmen wird von den betroffenen Eltern sowie den Kolleginnen und Kollegen positiv aufgenommen, wenngleich es für den Schulalltag neue Probleme aufwirft. Der Ganztagesunterricht erfordert naturgemäß einen erhöhten Raumbedarf, den auch das neu bezogene Schulgebäude nicht bietet. So dient ein nur etwa 12m² großer Raum als Lehrerzimmer, der alle Kolleginnen und Kollegen nicht aufnehmen kann, weshalb Gesamtlehrerkonferenzen im Speisesaal stattfinden.

1973

Steigende Schülerzahlen verschärfen die sowohl der Schwerhörigen- und Sprachbehindertenhauptschule in Daxlanden als auch die der Leopoldschule zugeordneten Grundschule. Der Schwerhörigen- und Sprachheilkindergarten wird in die Bergwaldschule verlegt, ohne dass dadurch eine nennenswerte Entspannung der Raumnot eintritt.

Anfang des Jahres wird ein für Schwerhörige und Sprachbehinderte gegründet. Er unterstützt die Anliegen der Schule nachhaltig in der Öffentlichkeit und gegenüber dem Schulträger und ermöglicht durch seine finanziellen Zuwendungen die Anschaffung wertvoller Arbeitsmaterialien und Geräten

1974

Herr Hans Neu wird stellvertretender Schulleiter der Schule für Sprachbehinderte und Schwerhörige.